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»Eier aus der Hühnerhölle

Das Hühnerei findet in deutschen Küchen vielfältigste Verwendung. Sei es beim Backen von Kuchen oder Omelett, beim Kochen einer Suppe mit Eierstich oder, nicht zuletzt, das morgendliche Frühstücks- oder Rührei, Eier werden tagtäglich in großer Zahl verwendet. Doch wie leben eigentlich die Hühner, gemeinhin als Legehennen bezeichnet, die dafür sorgen, dass der Bedarf an Eiern gedeckt wird? Hühner Während viele Hennen in der sogenannten Käfighaltung ihr Dasein fristen, gibt es einige glückliche Hühner, die das Glück haben, in der Freilandhaltung leben zu dürfen. Was unterscheidet diese beiden Haltungsformen nun voneinander? Die Legehennen in der Käfighaltung sind von der Außenwelt abgeschnitten und "leben" in zum Teil kleinsten Käfigen, die etwa die Größe eines DIN A4-Blattes haben. Dabei handelt es sich um sogenannte Legebatterien, die mit Jahresanfang 2010 in Deutschland verboten wurden. Erlaubt sind jedoch nach wie vor Haltungsformen, bei denen mehrere Hennen zu kleinen Gruppen in einem Käfig "leben" und dabei pro Tier ein Platzbedarf von etwa 1,5 DIN A4-Seiten, also unwesentlich mehr, zugrunde gelegt wird. Sie dienen einzig und allein der Produktion von Eiern, ohne Berücksichtigung der natürlichen Bedürfnisse der Tiere. Teilweise erfolgt auch eine Haltung der Hühner zu mehreren in käfigartigen Stallungen mit zeitweiliger Möglichkeit der Bewegung auf strohbedecktem Boden, sogenannte Bodenhaltung. Allerdings haben die Tiere auch hier keinen Kontakt zur Natur. Hühner in Käfighaltung leiden unter massiven Verhaltensstörungen und Verletzungen, die sie sich selbst und gegenseitig zufügen. Im Gegensatz dazu bietet die Freilandhaltung natürliche Bedingungen für die Legehühner. Sie leben während der Nächte in warmen Stallungen und tagsüber unter freiem Himmel mit einer Freilandfläche von mindestens vier m² pro Tier. Diese glücklichen Hühner haben, wie in der freien Wildbahn, die Möglichkeit, ein Sandbad zur Gefiederpflege zu nehmen, oder auch die Flügel ein wenig anzustrengen und zu flattern. Oft werden diese Tiere mit größtenteils ökologisch produziertem Futter versorgt, was für die Gesundheit der Tiere und den Geschmack der Eier sehr förderlich ist. Zudem ist es für viele Verbraucher schön zu wissen, dass ihre Produkte aus einem Betrieb stammen, in dem neben dem Verkauf auch das Wohl der Tiere oben auf der Liste steht.

23.01.2012, von klaus-georg

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